Lila-weißes Fußballglück – bei Tennis Borussia im Mommsenstadion

Bäume weg- freie Sicht aufs Spiel für alle!

Ich bin Fan von Union Berlin. Von den Kickern , die sich selbst ganz bescheiden “Fußballgötter” nennen. Vorigen Sonnabend bin ich fremdgegangen. Zu Tennis Borussia ins Mommsenstadion, zusammen mit Stefanie Barthold aka unrund. Und es war ein großartiger Fussballnachmittag. Auf dem Spielplan: das Veilchenderby. Tennis Borussia gegen Eintracht Mahlsdorf, Vereinsfarbe beider Mannschaften ist lila. 1:2 hat TeBe verloren. Aber auf einem soliden Platz im Mittelfeld der Berlin-Liga war das kein großes Drama. Ein guter Fussballnachmittag war’s auf alle Fälle.

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Kiezgarten goes Platte – in Hohenschönhausen wächst ein neues Gartenprojekt

Hohenschönhausen, das sind Plattenbauten, Nazis, hohe Arbeitslosigkeit und ein Stasi-Gefängnis. Soweit die Vorurteile. Und Hohenschönhausen steht für einen Gemeinschaftsgarten, der trotz vieler Schwierigkeiten weiter wächst. Inmitten des Ostsee-Viertels, in den siebziger Jahren als Plattenbausiedlung erbaut, entsteht der Garten auf einer Brache.
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Von Nirvana zu ‘Peter und der Wolf’ – das KussKuss in Neukölln

Juliane Fritz hat vor kurzem den wunderbaren Blog ‘Give me a Stage’ gestartet. Fast jeden Abend spielen unbekannte Musiker auf einer der offenen Bühnen Berlins, in Kneipen oder kleinen Clubs. Juliane Fritz, Journalistin und selbst als Musikerin auf Open-Stage-Bühnen der Stadt unterwegs, interviewt und porträtiert sie auf ihrem Blog. Genau von dort stammt dieser Beitrag von ihr.

KussKuss-Inhaber Daniel Grabala im Interview mit ‘Give me a stage’-Bloggerin Juliane Fritz:

Daniel Grabala hinterm KussKuss-Tresen (c) Juliane Fritz

„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.“ Daniel Grabala kommt ins Grübeln, wenn man ihn nach seinen Plänen fragt, denn er hat sehr viele. Wir sitzen in seiner Wohnung. Es sieht so aus, als wären er und seine Freundin Jennifer gerade eingezogen: Angefangene Renovierungsarbeiten und wenig Mobiliar. „Nur das Schlafzimmer ist schon fertig“, erzählt Daniel, „mehr brauchen wir nicht, wir sind sowieso den ganzen Tag im Laden und haben dort auch eine Küche.“ Der Laden ist das KussKuss. Ein junges Neuköllner Café, in dem sich alles um Musik dreht.

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Die Freunde von der Place Blanche


Die Berliner Galerie “swedish photography” zeigt Christer Strömholms Fotografien der Transsexuellen im Paris der fünfziger und sechziger Jahre.

Von Nicole Walter. Nachts packt er seine Pfeife, die Leica und einige Rollen der legendären schwarz-weißen Tri-X Filme ein und geht hinunter von seinem Hotel in die Brasserie am Place Blanche, nahe des Pariser Montmartre. Zwei schöne Mädchen faszinieren den schwedischen Fotografen Christer Strömholm besonders. Er fotografiert sie, geht dafür auch mit in ihre Ein-Zimmer-Wohnung nahe der Brasserie. Noch in der Nacht entwickelt er in seinem Hotelzimmer die Filme in einer improvisierten Dunkelkammer, um sie den jungen Frauen am nächsten Tag vorbeizubringen. Mit einer Schatulle voller Fotografien steht Strömholm vor der Tür. Die Tür öffnet jedoch ein junger Mann – es ist eine der hübschen jungen Frauen vom Abend zuvor, aber ungeschminkt und nicht mehr in Frauenkleidern. Es ist Mitte der fünfziger Jahre und der Beginn von Strömholms lebenslanger Freundschaft mit den Transsexuellen vom Place Blanche in Paris.

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Großartige Freaks – eine neue Doku über den Mauerpark

Diesen Freitag wird über die Zukunft des Mauerparks diskutiert und vielleicht auch entschieden: Ab 17.30 Uhr debattiert der Stadtentwicklungsausschuss von Mitte über die Zukunft des Parks. Bebauung – ja oder nein? Erweiterung des Parks – ja oder nein?
Das was den Mauerpark ausmacht, das hat die Freakreporterin aka Miriam Häusler in Bildern und Interviews eingefangen.

Ihr halbstündiger Dokumentarfilm ist jetzt auf youtube zu sehen:

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Mehr Gewalt von Rechts in Berlin

"Dem deutschen Mob entgegen" – Aufkleber der Antifa an der Bornholmer Brücke. Im Hintergrund ein Teilnehmer der Neonazi-Demonstration am 13. August 2011 am ehemaligen Grenzübergang Bornholmer Straße. Foto: Nicole Walter

Von Nicole Walter : 2011 gab es deutlich mehr Angriffe der extremen Rechte in Berlin. Die Opferberatungsstelle ReachOut meldet 158 Angriffe (2010: 109). Dabei seien 229 Menschen verletzt, gejagt und massiv bedroht wurden. Die Zahl der Angriffe, die extrem rechts, rassistisch, antisemitisch oder homophob motiviert sind, lag damit 2011 so hoch wie seit 2006 nicht mehr, sagten die Mitarbeiter von ReachOut heute. Mittlerweile ereigneten sich im Westen Berlins (80) mehr Angriffe als im Osten (78). Read More »

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Berlin in Aktion gegen ACTA

Protestieren gegen ACTA: Demonstranten in Paris (cc) Zanbard via flickr.com

Bestimmt wird Guy Fawkes am kommenden Sonnabend den Neptunbrunnen am Alexanderplatz verzieren. Das Symbol der Hackergruppe Anonymous ist auch zum Symbol der Anti-ACTA-Bewegung geworden. Und die demonstriert am 10. Februar in Berlin Mitte. Start ist um 13 Uhr am Neptunbrunnen.

ACTA das steht für Anti-Counterfeiting-Trade-Agreement und dahinter steht ein multilaterales Abkommen, das internationale Standards für die Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte beinhaltet. Klingt erstmal nicht schlecht, doch dahinter stecken weitreichende Eingriffe in die digitale Freiheit. Falls ACTA kommt, werde es die Meinungsfreiheit einschränken und den Datenschutz teils den Inhabern von Urheberrechten unterordnen. Das sind zwei der schärfsten Argumente der ACTA-Gegner.

Plakat von Stop ACTA

ACTA wurde im Herbst mehr oder weniger stillschweigend von der EU beschlossen, das Abkommen muss nun in nächster Zeit vom EU-Parlament und den nationalen Parlamenten ratifiziert werden. In Polen sind in den vergangenen Wochen mehrere tausend Menschen gegen ACTA auf die Straße gegangen. Die polnische Regierung hat die Ratifizierung von ACTA daraufhin auf Eis gelegt. Auch Tschechien und die Slowakei wollen den Urheberrechtspakt vorerst nicht ratifizieren, wie heute auf Spiegel online zu lesenist.

Das inzwischen ziemlich breite Bündnis Stop Acta organisiert die Demonstration. Auch in vielen anderen deutschen und europäischen Städten sind für den kommenden Samstag Demonstrationen geplant. Alles über die Demo in Berlin findet ihr hier bei Stop ACTA Berlin.

Mehr Infos:

Was ist ACTA und warum ist es so umstritten? Darüber informiert die Broschüre von Access now und anderen ganz gut, übersetzt hat sie die Digitale Gesellschaft.

Der Anonymous-Clip auf youtube erklärt’s kurz und in Bildern.

Auf den Seiten des EU-Parlaments: Was kann das Parlament überhaupt an ACTA ändern?

Die EU-Kommission zu ACTA und ihre Position dazu.

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Chalotte Pulver macht den Roadrunner’s Club zum Laufsteg

Diesen Samstag feiert die Neuköllner Modedesignerin Charleen Sill ihre neue Kollektion. Nicht in einem glamorösen Modetempel, sondern inmitten der neuen Partyreihe Barracuda Ballroom Night im Roadrunner’s Rock und Motor Club in Prenzlauer Berg. Das passt, denn die Macher der Barracuda Ballroom Nights wollen die Lebenslust des Rock’n Roll feiern, und Charleen Sills Entwürfe spiegeln das wider.

Im Mai 2010 hat die gebürtige Berlinerin ihr Modelabel “Chalotte Pulver” gegründet. “Chalotte Pulver” – dahinter steht Sills Begeisterung für die Schauspielerin Liselotte Pulver und ihr Lieblingsname Charlotte, so wie ihn die Berliner aussprechen. An der Berliner Hochschule für Technik hat die 28jährige Modedesign studiert und zunächst als Freelancer für einige Modeunternehmen gearbeitet,

Die Mode ihres eigenen Labels “Chalotte Pulver” entwirft und näht Charleen Sill in ihrem Atelier in der Neuköllner Donaustraße, das sie zusammen mit ihrer Kollegin Heike Ranziger (“Eilbotenanstalt Berlin”) betreibt. Ihr Atelier in der Parallelstraße zur Karl-Marx-Straße im Herzen Neuköllns haben die Modemacherinnen zudem zu einem kleinen Laden ausgebaut, in dem sie ihre Kollektionen zeigen.

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