Paradies Neukölln

Route44-Neukoelln-Juni2013 from bier statt blumen on Vimeo.

Ein tunesischer Koch, der italienisch kocht und Wert legt auf islamisch geschlachtetes Fleisch. Eine Kneipe am Richardplatz, in der seit rund 30 Jahren internationale Studenten ein- und ausgehen und Kultur machen für ihre Nachbarschaft. Und in einem Kreis von nur 500 Metern leben eine katholische Schule, eine Baptistengemeinde und die Moschee Gazi Osman Pasa friedlich nebeneinander. Das sind Orte, die für Maria Ghouri und Hiba Ayad ihr Neukölln auszeichnen. Ganz im Gegensatz zur hohen Kriminalitätsrate, chaotischen Schulen und Ehrenmorden – Vorurteile, die das Bild Neuköllns sonst so in der Öffentlichkeit prägen.

Maria Ghouri und Hiba Ayad nehmen Berliner und Touris mit in ihr Neukölln und geben einen persönlichen Blick auf das, was ihnen in ihrem Kiez am Herzen liegt. Anfang Juni habe ich sie dabei mit der Kamera begleitet. Ein Tipp: Die Tour gibt es öfters, wie auch einige andere interessante Rundgänge durch Neukölln – geführt von der Frauen an der “Route 44“.

Sophia Burton war bei dem Rundgang mit Maria und Hiba auch dabei und hat in ihrem wunderbaren Blog „Collidoscope Berlin“ hier darüber geschrieben.

Und, um das Medienaufgebot komplett zu machen, Magalena Bienert hat für das Funkhaus Europa einen 3-minütigen Radiobeitrag gemacht, der hier nachzuhören ist.

Eine andere Tour der Route 44-Frauen habe ich schonmal begleitet. Und das ist hier auf bierstattblumen noch zu finden.

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