Mehr als die Heldenkür für Edward Snowden – die Freiheit statt Angst Demo in Berlin

Edward Snowden ist ein Held. Das denken hier nicht nur viele, manche halten sich sein Konterfei demonstrativ als Maske vors Gesicht oder tragen ihn auf dem T-Shirt. Die “Freiheit statt Angst” Demo am Sonnabend in Berlin brachte gut zehntausend Menschen auf die Straße, die Veranstalter sprechen sogar von 20.000.
Dabei sind nicht nur Internet-Aktivisten auf dem Asphalt unterwegs: Junge Eltern schieben den Nachwuchs im Buggy durchs Demogetümmel, ältere Menschen laufen würdevoll im Zug mit, viele Jugendliche sind dabei. Angefangen hatte die Demo eher zäh: nur langsam tröpfelten die Demo-Teilnehmer auf den Alexanderplatz. Als die Redner zum Auftakt die Bühne betreten, ist die Stimmung gut und entspannt, aber wahre Begeisterung ist noch nicht zu spüren. Das ändert sich schlagartig, als Jacob Appelbaum ans Mikro geht. Der Internet-Aktivist, der für das Tor-Projekt arbeitet, zündet einen Funken.

Gut eine Stunde später ist der Demozug spürbar angewachsen, der Protest ist laut, bunt & friedlich:

… gut zu lesen:

Carolin Neumann schreibt hier auf ihrem Blog nachdenklich über den Protestzug.

Daniel Bröckerhoff hat hier live gebloggt.

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