Alles auf einen Blick
Welche Revolution willst du starten?
“Welche Revolution willst du starten?” Das haben wir Menschen gefragt, die uns spontan im Mauerpark und im angrenzenden Teil des Wedding begegnet sind. Welche Revolution wollt ihr starten? Schreibt uns & wir verlosen unter allen Revolutionären zwei Tickets für ein Union-Spiel in der Alten Försterei oder für das Babylon Mitte.
Das ist Olaf Forners Antwort, welche Revolution er denn lostreten würde. Und, ja, klingt als hätten wir’s bei Windstärke 12 aufgenommen, nächstes Mal wird’s besser, versprochen. Olaf Forner sitzt zeitungslesend vor dem Amphitheater im Mauerpark, als wir dort vorbei kommen. Er ist “der taz-Unioner”, verkauft abends die taz vom nächsten Tag und hat immer Union-Tickets mit im Gepäck, er verpasst selbst kein Spiel von Union und nach Möglichkeit auch keines von St. Pauli. Olaf schreibt für den Wahrschauer und an einem eigenen Buch, à propos Wahrschauer: Der erscheint im Oktober zur Revolution 2.0. Wir fragen weiter im Mauerpark nach der Revolution …
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Frau Prasad findet zum Tanz
(c) Moira Zoitl / Chat(t)er Gardens
“Frau Prasad sucht Zwangsköchinnen” – unter dieser Überschrift haben wir Anfang August über Nivedita Prasad berichtet. Sie hilft in Berlin Frauen, die in sklavenähnlichen Arbeitsverhältnissen sind. Etwa als Hausangestellte von Diplomaten oder als Köchinnen in Restaurants.
Kommenden Sonntag, am 29. August, wird Nivedita Prasad im Rahmen des Festivals “Tanz im August” mit der Künstlerin Moira Zoitl über Zwangsarbeit und Frauenhandel sprechen.
Campingplatzgefühl

Von Lissy Pernthaler : Menschen aus über 190 Ländern leben in Berlin. Viele von ihnen wünschen sich, hier eine – neue – Heimat zu finden. In einer Stadt, die so wenig deutsch und so kosmopolitisch ist wie keine zweite hierzulande. Heimat – sind es die Menschen, ist es die Sprache, ist es der Esprit Berlins, die sie ausmachen? Oder ganz etwas anderes? Oder ganz etwas anderes? Die Reise zu unserer Heimat beginnt. Eine Hörkolumne von Lissy Pernthaler.
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Vor dem Supermarkt zu Hause
Man kennt sie aus der U-Bahn oder von der Straßenecke: die Obdachlosen, die nicht nur ’ne Mark wollen, sondern auch etwas zu bieten haben: den Strassenfeger. Für kleines Geld kann man mit dem Kauf der Zeitung Hilfe leisten und unterstützen. Doch wie fühlt es sich an, Passanten in Eile eine Zeitschrift anzubieten, und wer steckt hinter dem Projekt? Dominik Jesse hat einen Verkäufer des Strassenfegers einen Vormittag lang begleitet.
Frau Prasad sucht Zwangsköchinnen

Was passiert, wenn Frauen ihr Land in Asien, Afrika oder Osteuropa verlassen, um ihren Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen – und dann in Berlin ankommen und feststellen, dass sie in die Hände von Menschenhändlern geraten sind? Nivedita Prasad hilft Menschen, sich aus dieser Zwangslage zu befreien und ihre Rechte einzufordern. Von Heimat spricht sie nicht, denn damit hat die Lebenssituation der Frauen nichts zu tun. Sehr anschaulich berichtet sie hier von den Hintergründen und ihren eigenen Erfahrungen.
“Berlin ist wie jeden Tag Sonntag …”

Von Caroline Pankert | Fotografien
und Johanna von Stülpnagel | Interview
Migration klingt nach weiten Strecken, Wanderungen durch die Wüste und Überwindung großer Gegensätze. Jemand wandert aus, ein und immer weiter in die Welt hinaus. Was aber, wenn jemand einfach nur einen Schritt über die Alpen wagt und ins Nachbarland zieht?
Die Route 44
Zweite Heimat Neukölln – unter diesem Titel führen junge Neuköllnerinnen durch ihren Kiez. Schulen, Spielplätze, Moscheen, türkische Supermärkte sind das Ziel. Orte, die ihr Leben und ihren Alltag prägen. Ich war mit Hanadi und Meryem auf ihrer Route 44 durch den Richard-Kiez unterwegs.









