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Das Berliner kiezkieken-Filmfestival guckt in die Sterne

Schönes Sternentheater: das Zeiss Großplanetarium in Prenzlauer Berg. (cc) Secret Pilgrim via flickr.com

Ein toller Ort, um Filme zu sehen: das Zeiss Großplantarium an der Prenzlauer Allee. Kommenden Sonntag findet dort der 2. Teil der Kurzfilm-Festivals “kiezkieken” statt. Gezeigt werden Kurzfilme über, aus und mit dem Prenzlauer Berg. Zum Beispiel “Jahrtausendnacht”, eine Doku über zufällige Begegnungen vor, während und jenseits des Jahrtausend-Silvesters 1999/2000. Oder der Kurz-Spielfilm von Tobias Wiemann , Titel: “Familienschaukel”.

Vorigen Sonntag ist das kiezkieken-Festival im Wedding gestartet. Nach dem Prenzlauer Berg-Sonntag zieht es weiter nach Osten ins Orwo-Haus nach Marzahn, für einen Sonntag voller Kurzfilme über Marzahn. Immer steht ein Kiez voll und ganz im Mittelpunkt, in vielen Facetten. Gezeigt werden 2-Minüter, Animationsfilme, Dokus und Kurz-Spielfilme. Alles, was unter einer halben Stunde lang ist und sich um den Kiez dreht, sonst gibt es keine Regeln.
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Nicht nur für Genies: Franziska Schramm über das Kreative Schreiben

Franziska Schramm

Wörter wie fette Beats. Sätze, die im Rhythmus klingen. Texte wie ein guter Rap Song. Franziska Schramm mag genau das. “Wie die Sprache klingt, fasziniert mich”, sagt sie.

Heutet startet die Autorin ihre Werkstatt für „Kreatives Schreiben“ in Friedrichshain. Menschen jeden Alters mit Lust am Geschichtenerzählen sind dazu eingeladen. “Um gut zu schreiben, muss man kein Genie sein”, sagt Franziska Schramm. “Diese Haltung ‘Man hat das Talent zum Schreiben, oder man hat es nicht’  – die teile ich nicht. Schreiben ist eine Fertigkeit, die man entwickeln kann.”
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Der iPhonist

Matthias Krebs experimentiert an der UdK Berlin mit Handy-Musik und hat das DigiEnsemble aufgebaut. Ein Ensemble, das auf Smartphones und Tablet-PCs musiziert. Sie spielen Stücke im klassischen Stil, Rock, Klezmer, Soul – eigentlich alles. Sie wollen mehr sein als ein “iPad-Zirkus”.

Der Journalist Laurence Thio und die Fotografin Cora-Mae Gregorschewski haben den Musiker und sein Ensemble bei den Proben beobachtet und sie auf ihr Konzert zum Sommerfest der UdK begleitet.


Von Laurence Thio (Text/Ton) und Cora-Mae Gregorschewski (Fotos):

Er will den Crazy Frog nicht überholen. Matthias Krebs schert sich auch nicht um Muffel, den animierten Hasen oder den besoffenen Elch. Allesamt Klingelton-Figuren, die vor wenigen Jahren die Charts mit schrillen Klingelton-Melodien eroberten und vor allem eines taten: Handymusik massentauglich machen.

Nein, Matthias Krebs, Musikdozent und Diplom-Opernsänger will nichts mit ihnen zu tun haben. Wenn er über das gläserne Display seines iPads streicht, hört man ein Cello oder Klavierakkorde, die klingen als kämen sie aus einem echten Instrument. Krebs geht es um die Grauzone zwischen Technik und Instrument, aber vor allem eben um Musik.
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Ein Besuch bei den geretten Göttern vom Tell Halaf – die Ausstellung im Pergamonmuseum

Entdeckung der monumentalen Grabfigur am 12. März 1912 © Max Freiherr von Oppenheim-Stiftung, Köln

Noch eine Woche ist Zeit, die geretteten Götter vom Palast des Tell Halaf im Pergamonmuseum zu besuchen. Am kommenden Sonntag, dem 14. August, schließt die Ausstellung. Diese Woche ist sie deshalb extra lange geöffnet: jeden Tag bis 22 Uhr.

Die Ausstellung ist beeindruckend. Zu sehen sind in mehreren Sälen Götter und Tiere aus Stein, Reliefe und Gegenstände der Alltagskultur – entdeckt und ausgegraben hat sie der Forscher Max von Oppenheim zwischen 1899 und 1929 am Hügel “Tell Halaf” im Norden des heutigen Syrien. Sie gehörten zu den Überresten eines prächtigen Fürstenpalastes der Aramäer. Im ausgehenden 2. Jahrhundert vor Christus war die Siedlung am Tell Halaf gegründet worden.

Max von Oppenheim war Diplomat in Kairo, als ihm Beduinen während einer Reise durch den Orient von einem antiken Fürstenpalast am Tell Halaf erzählten. Oppenheim fuhr hin. Nach einigen Probegrabungen war er so begeistert, dass er wiederkam. Zeit seines Lebens hat ihn der Tell Halaf fasziniert.

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bier statt blumen on air auf 102,6 fritz

Am Sonnabend war “bier statt blumen” Gast bei den Radiofritzen im Studio: Bei Lili Masuhr in der Sendung “Trackback”. Da geht es jeden Sonnabend von 18 bis 20 Uhr um vieles was mit Bloggen, Podcasts und dem Internet zu tun hat. Schöne Sendung, lohnt sich da wöchentlich reinzuhören. Den Podcast zur Sendung gibt es dann immer auch zum Nachhören auf dem Trackback-Blog. Und hier die Sendung, wo es “bier statt blumen” auf die Ohren gibt. Dazu anderes mehr: Markus Beckedahl über Netzneutralität und die Internet-Enquete im Bundestag, Teresa Sickert kommentiert Pfandgeben.de, Matthias Fritsch erklärt sein Projekt Music from the Masses und Johannes Klaus bekam den Grimme-Online-Award für sein Blog Reisedepesche und erzählt davon.
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Rein ins pralle Neukölln – Das Maxim Gorki Theater geht auf die Straße

"Give me your love" – Die Hofmeister Werkstatt in Neukölln

Die Bühne ist nahe der Sonnenallee, die Kostümschneiderei in einem Ladenlokal und Schüler vom Campus Rütli werden Schauspieler. Für ihr Projekt “Die Hofmeister” gehen die Theatermacher vom Maxim Gorki mitten rein ins Neuköllner Leben. An der Kreuzung Weserstraße / Pannierstraße nahe der Sonnenallee haben sie seit Anfang Mai ihr Quartier aufgeschlagen. Morgen, am 26. Mai 2011, findet genau dort die Premiere des ersten Teils von “Die Hofmeister” statt. Bis Samstag wird es dort aufgeführt, dann folgt am 24. Juni 2011 die Premiere des zweiten Teils im Theatersaal des Maxim Gorki. Rein ins pralle Neukölln – das Stück ist pures Straßentheater von den Szenen, über die Kostüme und das Bühnenbild bis zu den Schauspielern.
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Schnitzeljagd durch den Körnerkiez

Heute Abend ist Schnitzeljagd im Körnerkiez in Neukölln: Viele Ateliers und Lokale machen mit, ein jüdisches Theater, ein Autoteilehandel … und überall gibt’s Fragen zu beantworten, eben wie früher bei den Kindergeburtstags-Schnitzeljagden. Kann richtig lustig werden, ab 18 Uhr gehts los, mehr dazu bei den Körnerkomplizen.

Auf einer höheren Welle: im Stadtbad Steglitz wird „Puff” gespielt

Das Stadtbad Steglitz (cc) Chris Gabert via flickr.com

 

Von Olaf Forner :: „Puff“ heißt das Stück von Gabriel Barylli, das das clubtheater berlin zurzeit im Stadtbad Steglitz spielt. Der erfolgreiche Werbemanager Martin will für sich nur das Allerbeste und landet in den Armen der Prostituierten Maria. Er will Sex gegen Geld – und bekommt etwas ganz anderes. Olaf Forner hat das Stück gesehen.
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