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Chalotte Pulver macht den Roadrunner’s Club zum Laufsteg

Diesen Samstag feiert die Neuköllner Modedesignerin Charleen Sill ihre neue Kollektion. Nicht in einem glamorösen Modetempel, sondern inmitten der neuen Partyreihe Barracuda Ballroom Night im Roadrunner’s Rock und Motor Club in Prenzlauer Berg. Das passt, denn die Macher der Barracuda Ballroom Nights wollen die Lebenslust des Rock’n Roll feiern, und Charleen Sills Entwürfe spiegeln das wider.

Im Mai 2010 hat die gebürtige Berlinerin ihr Modelabel “Chalotte Pulver” gegründet. “Chalotte Pulver” – dahinter steht Sills Begeisterung für die Schauspielerin Liselotte Pulver und ihr Lieblingsname Charlotte, so wie ihn die Berliner aussprechen. An der Berliner Hochschule für Technik hat die 28jährige Modedesign studiert und zunächst als Freelancer für einige Modeunternehmen gearbeitet,

Die Mode ihres eigenen Labels “Chalotte Pulver” entwirft und näht Charleen Sill in ihrem Atelier in der Neuköllner Donaustraße, das sie zusammen mit ihrer Kollegin Heike Ranziger (“Eilbotenanstalt Berlin”) betreibt. Ihr Atelier in der Parallelstraße zur Karl-Marx-Straße im Herzen Neuköllns haben die Modemacherinnen zudem zu einem kleinen Laden ausgebaut, in dem sie ihre Kollektionen zeigen.

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Keine Lust auf “schwule Pässe” – TeBe Fans wollen grenzenlosen Fußballspaß

Im Mommsenstadion, Spielstätte von Tennis Borussia Berlin. Aufgenommen beim 5:3 Sieg von TeBe gegen Hermsdorf im Oktober. (Foto: Stefanie Barthold)

Aktion Libero – rund 70 Sportblogger haben sich zusammen getan, um heute über Homophobie im Fußball zu berichten. U.a. sind die Blogger von textilvergehen, Trainer Baade, Lizas Welt und unrund.com dabei.

bier statt blumen hat zusammen mit Stefanie Barthold (unrund.com), die die Aktion Libero mitorganisiert, mit Sebastian und Christian gesprochen: Beide sind eingefleischte Fans von Tennis Borussia Berlin (TeBe) – und haben die Aktion “Fußballfans gegen Homophobie”  mitgegründet.

“Schwul” ist eines der meist gebrauchten Wutwörter in den Fußballstadien: Von “schwuler Pass” bis “Schiedsrichter, du schwule Sau” passt so einiges rein in 90 Minuten. Read More »

Alle Machos, Schulschwänzer und Kiffer ? Studie zur Jugendgewalt in Berlin wirft Fragen auf

(c) freeday / photocase.com


Kommentar von Nicole Walter

Liest man die Schlagzeilen, hat man Eindruck, mit Berlins Jugend geht es steil bergab. Gewalt unter Jugendlichen auf dem Schulhof, in der Sporthalle oder auf dem U-Bahnsteig scheint fast alltäglich. “Jeder Sechste ist Opfer von Gewalt” schreibt die Berliner Zeitung. “Beim Schwänzen und Kiffen liegen Berlins Schüler vorne” titelt der Tagesspiegel online. “Gewaltopfer: Wir wurden alle Opfer von Gewalt” heißt es bei der BZ.

Die Studie, die dem zugrunde liegt, wirft viele Fragen auf und wirft von Wissenschaftlern kritisiert. Sie wurde vorigen Mittwoch in Berlin von ihrem Autor, Christian Pfeiffer, Kriminologe und Jurist, vorgestellt. Titel: “Jugendliche als Opfer ud Täter von Gewalt in Berlin”. Pfeiffer leitet das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen. In Auftrag gegeben und bezahlt wurde die Studie von der Berliner Landeskommission gegen Gewalt und mehreren Senatsverwaltungen. Die lobt Pfeiffer dann in der Studie und vor der Presse ausdrücklich für ihre “gute Präventionsarbeit”.

Befragt wurden für die Studie 3.167 Jugendliche der 9. Jahrgangsstufe in Berlin. Fast jeder zweite Jugendliche, den die Forscher befragen wollten, hat dies abgelehnt (Rücklaufquote 45 %). Anders ausgedrückt: Von 305 angefragten Klassen haben 121 abgesagt. Es sei damit nicht auszuschließen, dass bestimmte Schülergruppen nicht erreicht wurden, geben die Forscher zu. Pfeiffer schiebt das auf die Schulen, die nicht kooperiert hätten. Ein möglicher Grund: Es gab viel Kritik an der Art, wie die Fragen gestellt wurden. Daran, wie zwischen Jugendlichen mit deutschen Eltern und solchen mit nicht-deutschen Eltern unterschieden wurde. Und dass zu locker mit dem Datenschutz umgegangen worden sei.

Ergebnisse der Jugendgewalt-Studie:

Jetzt liegt die Studie vor. Einige Aussagen:

  • 17,9 % der befragten Jugendlichen waren in den 12 Monaten vor der Befragung Opfer von Gewalt. Am häufigsten wurden sie körperlich verletzt, sexuell belästigt oder beraubt.
  • Mobbing durch Lehrkräfte in der Schule erleben 37,6 % der Befragten.
  • Dreiviertel der Befragten sagen, sie erlebten selten oder manchmal Schlägereien und Cybermobbing in der Schule. Jeder zehnte erlebt oft Schlägereien.
  • Rund 60 % erleben selten oder manchmal Alkoholkonsum in der Schule. Etwa jeder zweite Befragte erlebt selten oder manchmal Raub, Erpressung oder Drogenkonsum. Nur wenige sagen, dies komme oft vor.
  • 14,5 % der Befragten sagen, sie hätten in ihrer Kindheit schwere Gewalt durch ihre Eltern erlebt.
  • Jeder fünfte der befragten Neuntklässler gibt laut der Studie an, in seinem Leben mindestens ein Gewalt- oder Eigentumsdelikt ausgeübt zu haben. Am häufigsten sind Ladendiebstähle, Körperverletzung, Sachbeschädigung ind Graffitisprühen.

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Vernetzung ist alles – das Fashion Weekend Neukölln

Mitten an der Karl-Marx-Straße: Das Neukölln Fashion Weekend.

Von Regina Lechner : neukoellner.net

Neukölln ist nicht unbedingt für sein Modebewusstsein bekannt. Das „Neukölln Fashion Weekend“ soll das ändern und junge Designer und Produktionsstätten aus dem Kiez vorstellen. Voriges Wochende fand es zum vierten Mal statt, im Heimathafen Neukölln an der Karl-Marx-Straße.

„RÜTLI-WEAR“ ist einem vielleicht noch ein Begriff. Mit T-Shirts, auf denen stolz „Rütli“ oder „Ein Herz für Neukölln“ prangt, poliert die Marke seit fünf Jahren das Image Neuköllns auf. Die Shirts von „JR Sewing“ sind ebenso mit einem einschlagenden Spruch bekannt geworden: „Is mir egal, ich lass das jetzt so“. Aber sonst, Mode aus Neukölln? Dabei hat unser Stadtteil tatsächlich eine sehr vielfältige Modeszene zu bieten abseits von Karstadt und C&A. Sie versteckt sich nur in Hinterhöfen, Nähzimmern und Fabriketagen.
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“Neukölln ist nicht Catwalk, Neukölln ist Straße”

Alltagstauglich: Mode für die Straßen Neuköllns und anderswo

Mode aus, in und für Neukölln – die ging am vorigen Wochenende im Heimathafen an der Karl-Marx-Straße über den Laufsteg des “Neukölln Fashion Weekend”, kurz NKfWE. Ein Überblick über die NKfWE ist hier zu lesen.

Ich habe mit den Modemachern der Berlinfabrik Martin Mai und Nadine Vollstädt, mit dem Model Arne, den Macherinnen von “Sieben auf einen Streich”, Sabine Hülsebus, eine der Gründerinnen des Neukölln Fashion Weekends und mit jungen Besucherinnen gesprochen.

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Prost!

Champagner auf den Versatile Blog Award (c) MMchen / photocase.com

Bier statt Blumen hat einen kleinen Preis bekommen, juchhee! Verliehen hat ihn uns rotkapi, und zwar genau hier. Da werden wir mal schnell knallrot vor Freude, knacken uns ein Pils und legen los. Denn “The Versatile Blogger”-Arward kommt mit einem Blumenstrauß von Aufgaben:

1. Bedanke Dich bei der Person, die dir diesen Preis verliehen hat (und verlinke sie).
2. Erzähl deinen Lesern sieben Dinge über Dich.
3. Verleihe diesen Preis an einen oder mehrere Lieblingsblogs.
4. Lass die Preisträger wissen, dass sie „The Versatile Blogger-Award“ gewonnen haben.


Dann fange ich mal gleich hiermit an: den Preis weiterreichen.
Den Blogger-Award, den reiche ich hiermit weiter an:


* Neukoellner.net
Für wunderbar lebendigen Journalismus aus Neukölln.

* Ich seh das so – careaux.net Für die tollen Fotografien aus Berlin, Marokko, Nepal, Barcelona, Wien … .

* Pieces of Berlin Für den Peter, die Amira, das Bärchen und den Lutz, und für all die anderen großartigen Portäts en miniature eingefangen auf den Straßen Berlins.

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200 Kaffeekränzchen im Prenzlauer Berg: Rotkapi kommt zum Frühstück

Himbeeren zum Frühstück (c) kemai / photocase.com

Himbeeren gab’s zum Frühstück, als Rotkapi zu Besuch kam. “Berlin, Prenzlauer Berg. Die Wette: In 200 Tagen 200 Kaffeekränzchen in 200 fremden Wohnungen” – das steht über ihrem Blog. Mit einem, meist selbstgebackenen, Kuchen in der Hand klingelt sie nach Zufall an Wohnungstüren in Prenzlauer Berg. Genau gesagt, meist im Winskiez zwischen Prenzlauer Allee und Greifswalder Straße. Um zu sehen, wer hier wirklich wohnt in Prenzlauer Berg. Yuppies, die berüchtigten Prenzlberger Mütter, von den Eltern durchfinanzierte Studis. Soweit die Klischees. Und leicht genervt vom Prenzlauer-Berg-Leben war sie schon, bevor es mit dem ersten Kuchen und dem ersten Küchenbesuch losging. “Entweder ich lerne die Leute hier jetzt mal besser kennen – oder ich muss hier schleunigst wegziehen”, so ging es ihr durch den Kopf anfangs, erzählt sie.
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Die Biene Mayr am Moritzplatz – Der Prinzessinnengarten feiert das Stadthonigfest.

Das Honigfest im Prinzessinengarten.

Morgen werden im Prinzessinnengarten am Moritzplatz die Bienen gefeiert: In dem offenen Garten in Kreuzberg steigt das Stadthonigfest. Vor Ort im Garten gibt es eine Gartenimkerei und schon seit einiger Zeit entdecken auch andernorts immer mehr Menschen in Berlin ihre Liebe zum Honig und den Bienen. Die Organisation “Slow Food” hat über 600 Stadtimker in Berlin gezählt. Die stellen ihre Bienenstöcke in Gärten und auf Dächern auf. Besonders spektakulär: Die Bienenstöcke auf dem Berliner Dom, der Bienenstock neben dem Planetarium am Insulaner und die beiden Bienenvölker auf dem Dach des Rathauses Marzahn-Hellersdorf.

Im Prinzessinnengarten erzählen morgen die beiden Stadtimker Erika Mayr und Heinz Risse, was es mit dem Bienenglück in der Großstadt auf sich hat. Anschließend nehmen sie Neugierige mit zu ihren Bienenstöcken. Später führen Robert Shaw und Marco Clausen durch den Prinzessinnengarten, und die Gartenköche servieren Ziegenkäse, Berliner Honig und Kräuter aus dem Prinzessinnengarten.

mehr:

>> Der Prinzessinnengarten im Netz.
>> Artikel über Stadtimker in Berlin bei Slow Food
>> Die Initiative “Berlin summt” kümmert sich um viele Bienenstöcke in der Stadt, u.a. auf dem Berliner Dom, am Haus der Kulturen der Welt und am Rathaus Marzahn-Hellersdorf.