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“Neukölln ist nicht Catwalk, Neukölln ist Straße”

Alltagstauglich: Mode für die Straßen Neuköllns und anderswo

Mode aus, in und für Neukölln – die ging am vorigen Wochenende im Heimathafen an der Karl-Marx-Straße über den Laufsteg des “Neukölln Fashion Weekend”, kurz NKfWE. Ein Überblick über die NKfWE ist hier zu lesen.

Ich habe mit den Modemachern der Berlinfabrik Martin Mai und Nadine Vollstädt, mit dem Model Arne, den Macherinnen von “Sieben auf einen Streich”, Sabine Hülsebus, eine der Gründerinnen des Neukölln Fashion Weekends und mit jungen Besucherinnen gesprochen.

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Prost!

Champagner auf den Versatile Blog Award (c) MMchen / photocase.com

Bier statt Blumen hat einen kleinen Preis bekommen, juchhee! Verliehen hat ihn uns rotkapi, und zwar genau hier. Da werden wir mal schnell knallrot vor Freude, knacken uns ein Pils und legen los. Denn “The Versatile Blogger”-Arward kommt mit einem Blumenstrauß von Aufgaben:

1. Bedanke Dich bei der Person, die dir diesen Preis verliehen hat (und verlinke sie).
2. Erzähl deinen Lesern sieben Dinge über Dich.
3. Verleihe diesen Preis an einen oder mehrere Lieblingsblogs.
4. Lass die Preisträger wissen, dass sie „The Versatile Blogger-Award“ gewonnen haben.


Dann fange ich mal gleich hiermit an: den Preis weiterreichen.
Den Blogger-Award, den reiche ich hiermit weiter an:


* Neukoellner.net
Für wunderbar lebendigen Journalismus aus Neukölln.

* Ich seh das so – careaux.net Für die tollen Fotografien aus Berlin, Marokko, Nepal, Barcelona, Wien … .

* Pieces of Berlin Für den Peter, die Amira, das Bärchen und den Lutz, und für all die anderen großartigen Portäts en miniature eingefangen auf den Straßen Berlins.

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200 Kaffeekränzchen im Prenzlauer Berg: Rotkapi kommt zum Frühstück

Himbeeren zum Frühstück (c) kemai / photocase.com

Himbeeren gab’s zum Frühstück, als Rotkapi zu Besuch kam. “Berlin, Prenzlauer Berg. Die Wette: In 200 Tagen 200 Kaffeekränzchen in 200 fremden Wohnungen” – das steht über ihrem Blog. Mit einem, meist selbstgebackenen, Kuchen in der Hand klingelt sie nach Zufall an Wohnungstüren in Prenzlauer Berg. Genau gesagt, meist im Winskiez zwischen Prenzlauer Allee und Greifswalder Straße. Um zu sehen, wer hier wirklich wohnt in Prenzlauer Berg. Yuppies, die berüchtigten Prenzlberger Mütter, von den Eltern durchfinanzierte Studis. Soweit die Klischees. Und leicht genervt vom Prenzlauer-Berg-Leben war sie schon, bevor es mit dem ersten Kuchen und dem ersten Küchenbesuch losging. “Entweder ich lerne die Leute hier jetzt mal besser kennen – oder ich muss hier schleunigst wegziehen”, so ging es ihr durch den Kopf anfangs, erzählt sie.
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Die Biene Mayr am Moritzplatz – Der Prinzessinnengarten feiert das Stadthonigfest.

Das Honigfest im Prinzessinengarten.

Morgen werden im Prinzessinnengarten am Moritzplatz die Bienen gefeiert: In dem offenen Garten in Kreuzberg steigt das Stadthonigfest. Vor Ort im Garten gibt es eine Gartenimkerei und schon seit einiger Zeit entdecken auch andernorts immer mehr Menschen in Berlin ihre Liebe zum Honig und den Bienen. Die Organisation “Slow Food” hat über 600 Stadtimker in Berlin gezählt. Die stellen ihre Bienenstöcke in Gärten und auf Dächern auf. Besonders spektakulär: Die Bienenstöcke auf dem Berliner Dom, der Bienenstock neben dem Planetarium am Insulaner und die beiden Bienenvölker auf dem Dach des Rathauses Marzahn-Hellersdorf.

Im Prinzessinnengarten erzählen morgen die beiden Stadtimker Erika Mayr und Heinz Risse, was es mit dem Bienenglück in der Großstadt auf sich hat. Anschließend nehmen sie Neugierige mit zu ihren Bienenstöcken. Später führen Robert Shaw und Marco Clausen durch den Prinzessinnengarten, und die Gartenköche servieren Ziegenkäse, Berliner Honig und Kräuter aus dem Prinzessinnengarten.

mehr:

>> Der Prinzessinnengarten im Netz.
>> Artikel über Stadtimker in Berlin bei Slow Food
>> Die Initiative “Berlin summt” kümmert sich um viele Bienenstöcke in der Stadt, u.a. auf dem Berliner Dom, am Haus der Kulturen der Welt und am Rathaus Marzahn-Hellersdorf.

Lasagne naschen für den Klimaschutz – der Carrot Mob in Berlin

Der Flyer zum Smart Mob in Majas Deli (c) BUND Jugend Berlin

Eine ordentliche Portion Lasagne vernaschen und ganz nebenbei die Welt retten – nichts weniger als das verspricht der Carrot Mob. Im Juli kam der Mob zu Maja’s Deli im Prenzlauer Berg. Maja und Jana, die beiden Gründerinnen des veganen Deli, hatten zugesagt, 75 Prozent ihres Tagesumsatzes in den Klimaschutz in ihrem Laden zu investieren. Und dafür haben die Carrot Mob-Organisationen von der BUND Jugend Berlin via Facebook, Twitter und Mund-zu-Mund-Propaganda die Trommeln geschlagen, damit möglichst viele Leute an diesem Tag essen kommen und der Umsatz in die Höhe schnellt.

In Prenzlauer Berg servieren Maja und Jana vegane Küche in ihrem Deli. Und auch ihr Laden ist voll am Tag des Carrot Mobs, ein Freitagnachmittag im Juli. “Wir haben rund das Zweifache unseres gewöhnlichen Umsatzes erzielt”, sagt Maja. Und so das Geld eingenommen, um den alten Herd durch einen Energie sparenden Induktionsherd zu ersetzen und einige weitere kleine Klimaschutzinvestitionen zu finanzieren. 75 % ihres Umsatzes stecken sie in Investitionen, ein ordentlicher Sprung von den 22 % bei der Mob-Premiere in San Francisco.


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Rütli oder Rosenbüsche – Gärtnern beim Festival “48 Stunden Neukölln”

"Hand in Hand" wird aufgebaut, 1935 (c) Frank Radix

 

Die Gärtner der Neuköllner Kolonie “Hand in Hand” feiern das Festival “48 Stunden Neukölln” – vielleicht ist dieses Wochenende das letzte Mal. Denn die Gärten sollen dem neuen Campus Rütli weichen. Doch an diesem Wochenende wird erstmal aus dem Vollen geschöpft. Samenbomben basteln, Improvisationstheater, Insektenführungen … und einiges mehr.

“Hand in Hand” beim Festival 48 Stunden Neukölln

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Rein ins pralle Neukölln – Das Maxim Gorki Theater geht auf die Straße

"Give me your love" – Die Hofmeister Werkstatt in Neukölln

Die Bühne ist nahe der Sonnenallee, die Kostümschneiderei in einem Ladenlokal und Schüler vom Campus Rütli werden Schauspieler. Für ihr Projekt “Die Hofmeister” gehen die Theatermacher vom Maxim Gorki mitten rein ins Neuköllner Leben. An der Kreuzung Weserstraße / Pannierstraße nahe der Sonnenallee haben sie seit Anfang Mai ihr Quartier aufgeschlagen. Morgen, am 26. Mai 2011, findet genau dort die Premiere des ersten Teils von “Die Hofmeister” statt. Bis Samstag wird es dort aufgeführt, dann folgt am 24. Juni 2011 die Premiere des zweiten Teils im Theatersaal des Maxim Gorki. Rein ins pralle Neukölln – das Stück ist pures Straßentheater von den Szenen, über die Kostüme und das Bühnenbild bis zu den Schauspielern.
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Open Data mit Sex-Appeal: Der Berlin Open Data Day 2011

am Donaukanal in Wien (cc) herbalizer via flickr.com

 

Von Nicole Walter : “Sexy zu sein, ist wichtig” – damit hatte Edial Dekker beim Berlin Open Data Day erstmal einige Lacher und viele Nicker auf seiner Seite. Was nützen die spannendsten Daten, wenn sie dröge daherkommen und nur Insider fesseln? Beim Berlin Open Data Day 2011 ging es am Mittwoch genau darum: Wie bringt man Regierungen, Verwaltungen und Statistikbehörden dazu, Daten zu veröffentlichen, die viele Menschen etwas angehen? Und: Wie erzählt man mit den Daten spannende Geschichten?
Unter dem Stichwort “Open Data” arbeiten seit einiger Zeit weltweit Menschen daran, bislag unter Verschluss gehaltene Daten zu “befreien” und zu veröffentlichen. Zum Beispiel, wofür Regierungen Geld ausgeben, welche Spesen Abgeordnete machen, wie hoch die radioaktive Strahlenbelastung derzeit ist, oder wo man in Berlin Mirabellen vom Baum pflücken kann. Denn die Open Data-Bewegung geht weit über politische Infos hinaus und packt auch viele andere Fragen an: Vom Mundraub bis zum Fluglärm, vom S-Bahnverkehr bis zu Schlaglöchern. Um ein paar Beispiele zu nennen.
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