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Lasagne naschen für den Klimaschutz – der Carrot Mob in Berlin
Eine ordentliche Portion Lasagne vernaschen und ganz nebenbei die Welt retten – nichts weniger als das verspricht der Carrot Mob. Im Juli kam der Mob zu Maja’s Deli im Prenzlauer Berg. Maja und Jana, die beiden Gründerinnen des veganen Deli, hatten zugesagt, 75 Prozent ihres Tagesumsatzes in den Klimaschutz in ihrem Laden zu investieren. Und dafür haben die Carrot Mob-Organisationen von der BUND Jugend Berlin via Facebook, Twitter und Mund-zu-Mund-Propaganda die Trommeln geschlagen, damit möglichst viele Leute an diesem Tag essen kommen und der Umsatz in die Höhe schnellt.
In Prenzlauer Berg servieren Maja und Jana vegane Küche in ihrem Deli. Und auch ihr Laden ist voll am Tag des Carrot Mobs, ein Freitagnachmittag im Juli. “Wir haben rund das Zweifache unseres gewöhnlichen Umsatzes erzielt”, sagt Maja. Und so das Geld eingenommen, um den alten Herd durch einen Energie sparenden Induktionsherd zu ersetzen und einige weitere kleine Klimaschutzinvestitionen zu finanzieren. 75 % ihres Umsatzes stecken sie in Investitionen, ein ordentlicher Sprung von den 22 % bei der Mob-Premiere in San Francisco.
Welche Revolution willst du starten?
“Welche Revolution willst du starten?” Das haben wir Menschen gefragt, die uns spontan im Mauerpark und im angrenzenden Teil des Wedding begegnet sind. Welche Revolution wollt ihr starten? Schreibt uns & wir verlosen unter allen Revolutionären zwei Tickets für ein Union-Spiel in der Alten Försterei oder für das Babylon Mitte.
Das ist Olaf Forners Antwort, welche Revolution er denn lostreten würde. Und, ja, klingt als hätten wir’s bei Windstärke 12 aufgenommen, nächstes Mal wird’s besser, versprochen. Olaf Forner sitzt zeitungslesend vor dem Amphitheater im Mauerpark, als wir dort vorbei kommen. Er ist “der taz-Unioner”, verkauft abends die taz vom nächsten Tag und hat immer Union-Tickets mit im Gepäck, er verpasst selbst kein Spiel von Union und nach Möglichkeit auch keines von St. Pauli. Olaf schreibt für den Wahrschauer und an einem eigenen Buch, à propos Wahrschauer: Der erscheint im Oktober zur Revolution 2.0. Wir fragen weiter im Mauerpark nach der Revolution …
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Aus Chile nach Berlin
Von Annie Luck | Ich bin in Concepción, in Chile, geboren und aufgewachsen. Voriges Jahr bin ich nach Berlin gekommen, um hier zu leben. Diese Bilder und Klänge erzählen von meinem ersten Jahr in dieser Stadt. Das schwere Grau des Berliner Winters am Anfang … Jetzt der freie heitere Sommer.
Diese Serie hat keine logische Folge.
Es sind nur Fotografien von der Stadt, die seit einem Jahr meine neue Heimat ist.
Es ist sehr kompliziert, das Wort “Heimat” zu definieren.
Ich habe keine Heimat, obwohl ich vor Berlin mein ganzes Leben nur an einem Ort verbracht habe.
Heimat ist für mich kein Ort, lein Land, kein Kontinent.
Eine Heimat existiert nur wegen unserer utopischen Wünsche.
Heimat besteht aus Details.
Heimat sind Menschen.
Heimat ist …
Heimat könnte sein …
Heimat wird …
Heimat wird sicherlich ihre Bedeutung verändern.









