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Das alternative Wohnprojekt in der Liebigstraße 14 in Friedrichshain von der Polizei gewaltsam geräumt. Vor 20 Jahren war das Haus besetzt worden, zwei Jahre später wurde es legalisiert, jetzt ist es Geschichte. 2.500 Polizisten waren laut Polizeiangaben den ganzen Tag über im Einsatz, immer wieder fackelte an verschiedenen Teilen Berlins Protest auf.
In diesen Tagen werden die historischen Kühlhäuser am Spreeufer abgerissen. Sie gehören mit zum Eisfabrik-Ensemble an der Köpenicker Straße, eines der ältesten in Europa. Peter Schwoch führt eine zarte Revolution für den Erhalt des Ensembles. Er und die TLG, die anstelle der Kühlhäuser Aqualofts bauen willen, schauen sich dort seit Jahren Tag um Tag ins Auge. Denn Schwoch wohnt gleich nebenan im ehemaligen Wohnhaus der Eisfabrik. Ein Porträt beharrlichen Widerstands.
Vielerorts in Berlin sind neue Stadtgärten entstanden. Auf Brachen, in Hinterhöfen und auf Plätzen. Wir stellen einige von ihnen vor. Rosa Rose, den Prinzessinnengarten, den Keizgarten in Prenzlauer Berg und zwei urbane Gärten im Süden Berlins in Lichtenrade. Packt die Gartenschaufeln ein und dann nichts wie raus zur Fotosafari!
In Neukölln prallen auf engem Raum zwei Dinge zusammen, die in ganz Berlin gerade hoch im Kurs stehen: Bildung und Grünes, Gehirnschmalz und Gärten. Wo heute die Kleingartenkolonie "Hand in Hand" steht, sollen künftig der Campus Rütli sein. Die Gärten sollen abholzt werden. Dagegen wehren sich viele der Gärtner seit langem. Die Schüler sind zwiegespalten: Einige freuen sich über "mehr Chancen zum Lernen", andere verstehen nicht, warum die Gärten verschwinden müssen.
... der vom Baum fällt. Du musst den Baum schütteln", sagen Bastian Trost und Mao Tse-tung. Bastian Trost zeigt im Oktober mit seinem Performance-Kollektiv Gob Squad das Stück "Revolution Now!" in der Volksbühne. Unter anderem. Gob Squad zeigt 7 Stücke an 4 Berliner Orten. Lissy Pernthaler spricht mit Bastian Trost über das Revolutionäre in seinem Leben und auf der Bühne.
Das Hansaviertel in Berlin: in den 50er Jahren der „große Hit“ - heute fast vergessen, war als städtebauliche Architekturrevolution gedacht. Was ist davon nach 53 Jahren übrig geblieben? Johanna von Stülpnagel und Nicole Walter machen sich auf den Weg dorthin.
Sind in Berlin die Revolutionen leichter als anderswo? Wie kommen die revolutionären Ideen in die Köpfe? Und wie aus den Köpfen auf die Straße und in die Welt? Sind Revolutionen mehr als Umstürze? Und überhaupt ... was ist eigentlich eine Revolution? Die Hör-Kolumne von Lissy Pernthaler.
Es ist wie Tempelhof en miniature: viel Freiraum, tausend Ideen und Wünsche und ein hakeliger Weg bis zur Umsetzung. Der Mauerpark wird vergrößert. Der Haken: Am Rand, im Norden und im Süden, wird voraussichtlich gebaut. Die Berliner haben die Möglichkeit, sich mit Kritik und Vorschlägen einzumischen. Aber der Weg der "Bürgerbeteiligung" ist kein Zuckerschlecken.